Monte-Carlo-Simulation für das NA48-Experiment am CERN

Das NA48-Experiment am Europäischen Zentrum für Elementarteilchenphysik CERN in Genf diente zur präzisen Bestimmung der direkten CP-Verletzung im Kaonsystem.

Zur Untersuchung von systematischen Effekten und zur Bestimmung von Effizienzen und Akzeptanzen ist eine detaillierte Simulation des Detektors und der physikalischen Prozesse von Nöten. Die NA48-Kollaboration verfügt über ein umfangreiches Simulationspaket, das von einem internationalen Forscherteam entwickelt und kontinuierlich weiter verbessert wurde.

Teammitglieder von abstracture trugen durch Übernahme der Projektleitung und Weiterentwicklung des Codes zum Erfolg des Softwarepakets bei. Die Generierung der Simulationsdaten auf einem Cluster mit bis zu 20 CPUs und einem Datenaufkommen von mehreren hundert Gigabyte stellte zum damaligen Zeitpunkt eine bedeutende Leistung auf dem Gebiet der Datenverarbeitung dar.